Paulat
Parkett

Know How

Parkettarten

Unterscheidung nach Aufbau

2-Schicht-Parkett muß vollflächig verklebt werden
3-Schicht-Parkett wird meist schwimmend verlegt

Unterscheidung nach Dimension

Holzarten

Bei der Wahl der Holzart kommt es nicht nur auf die optischen Belange an. Nach wie vor ist die Härte der jeweiligen Holzart entscheidend für die Strapazierfähigkeit und den Einsatzzweck. Allgemein gilt: Laubhölzer sind härter als Nadelhölzer. Desweiteren reagieren die einzelnen Holzarten sehr unterschiedlich auf den Einfluß von Feuchtigkeit. Für den Laien immer wieder überraschend ist die Farbveränderung, insbesondere der Tropenhölzer, durch die Lichteinstrahlung.

Die Widerstandsfähigkeit eines Parkettbodens wird mit einem Messverfahren des schwedischen Ingenieurs Johan August Brinell ermittelt (Brinell-Wert). Je größer die Rohdichte einer Holzart ist, desto härter ist sie.

Während weiche Hölzer perfekt für Schlaf- und Wohnzimmer sind, sollten stark beanspruchte Räume wie der Eingangsbereich, Flur oder die Küche mit einer harten Holzsorte wie Eiche, Esche oder Rotbuche ausgestattet sein. Aufgrund ihrer großen Rohdichte bieten diese Hölzer den meisten Widerstand gegen starke Beanspruchung.

Sortierung

Jede Parkettart ist in der Regel in mindestens zwei Sortierungen unterteilt.Diese sind Rustikal- und Natursortierung, teilweise gibt es eine dritte, die Select-Sortierung.

Rustikal
Kleine Äste und ein breites Farbenspiel zeigen die Natürlichkeit des Holzes. 

Natur
Unterschiedliche natürliche Farben mit einer stärkeren Maserung.

Select
Ausgelesene, in der Farbe gleichmäßige Holzoberfläche. Die Fläche zeigt die schöne, gleichmäßige Maserung des Holzes.

Unterbodenanalyse

Altbau

Im Wohnungsbau der Vorkriegszeit kamen fast ausschließich Holzbalkendecken zum Einsatz. Siehe Abb. Die Holzdielenlage ist gleichzeitig tragender Boden und Fußbodenoberfläche. Meistens wurde die Holzoberfläche mit Farbe geschützt. Durch Abschleifen dieser Farbschichten und anschließendem Lackieren mit transparentem Parkettlack wirkt das alte Holz wie neu. Falls andere Parkettoberflächen gewünscht werden, dient dieser Dielenboden als tragfähiger Untergrund.

Neubau

Beim modernen Wohnungsbau besteht die Geschoßdecke aus Beton. Darauf "schwimmt" der Estrich. Dieser dient als Untergrund für Ihren Parkettboden. Alle Parkettvarianten sind möglich. Für den Fall das eine Fußbodenheizung im Estrich verläuft, sollte man die "schwimmende" Parkettverlegung vermeiden um die Heizleistung nicht zu mindern.

Verlegung

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten der Verlegung. Sie richtet sich nach dem vorhandenen Untergrund und der ausgewählten Parkettart:

1. Verlegung durch Verkleben
2.
Schwimmende Verlegung
3. Vernageln bzw. Verschrauben

Verlegemuster

Neben den hier dargestellten, gängigen Verlegemustern bieten wir Ihnen selbstverständlich auch ausgefallene Muster und individuelle Entwürfe an.

Sanierung

Sanierung bedeutet für uns nicht nur das Abschleifen und Neuversiegeln der Holzoberfläche. Bei Bedarf, z. B. bei einem Wasserschaden, tauschen wir Teilflächen aus und gerade im Altbaubereich stellen wir sogar den Unterboden zur Parkettverlegung her.